Freitag, 13. Januar 2012
Filmfehler bei Sherlock Holmes 2
tamra, 20:53h
(Achtung! Spoilerwarnung!)
Vor einigen Tagen sah ich den neuen Sherlock Holmes - Spiel im Schatten im Kino. Die Wendung am Ende, als Sherlocks Freunde in London die Bankfächer des bösen Dr. Moriarty leerten, ließ mich (und vermutlich viele andere auch) schmunzeln. Holmes ist halt allen meistens ein paar Schritte voraus und man wartet als Zuschauer ja häufig förmlich auf die letzte Auflösung jenes Mehrwissens und die daraus resultierenden Auswirkungen auf das jeweils aktuelle Bildgeschehen.
Doch als ich an jenem Abend im Bett lag und einige entscheidene Filmsequenzen vor dem inneren Auge Revue passieren ließ, stutzte ich plötzlich. Soweit ich mich erinnerte, war die grobe Abfolge nämlich etwa folgendermaßen gewesen:
London - Watsons Hochzeit - Zugfahrt - Paris (Hotelanschlag) - Deutschland (Waffenfabrik) - Schweiz - London
In der Balkonszene in der bergigen Schweiz erfahren wir: Sherlock stahl Moriarty das rote Notizbüchlein nach einem erfolglosen Versuch im Pariser Hotel schließlich in der Waffenfabrik, nachdem der Doktor sich nach der Geschichte mit dem Haken über Holmes beugte, um den Adressaten eines Telegramms zu erfahren. Außerdem kommt ans Licht: eben dieses Notizbuch gab Holmes Watsons Frau, bevor er sie aus dem fahrenden Zug in einen Fluss schubste.
Aber... wie konnte er das tun, wenn er das Buch erst wesentlich später an sich bringen konnte?
Falls mir ein Denkfehler unterlaufen sollte, bin ich gerne bereit, mich eines besseren belehren zu lassen. Ich rechne fast damit, weil ich mir kaum vorstellen kann, dass ein so offensichtlicher Fehler niemandem der tausend Filmleute aufgefallen ist.
Kommentare von denjenigen, die den Film bereits sahen?
PS: Ein weiterer Fehler, wie ich bei oberflächlicher Recherche im Netz erfuhr: der Lippenstift wurde erst 1910 erfunden, obwohl der Film 1893 spielt.
Vor einigen Tagen sah ich den neuen Sherlock Holmes - Spiel im Schatten im Kino. Die Wendung am Ende, als Sherlocks Freunde in London die Bankfächer des bösen Dr. Moriarty leerten, ließ mich (und vermutlich viele andere auch) schmunzeln. Holmes ist halt allen meistens ein paar Schritte voraus und man wartet als Zuschauer ja häufig förmlich auf die letzte Auflösung jenes Mehrwissens und die daraus resultierenden Auswirkungen auf das jeweils aktuelle Bildgeschehen.
Doch als ich an jenem Abend im Bett lag und einige entscheidene Filmsequenzen vor dem inneren Auge Revue passieren ließ, stutzte ich plötzlich. Soweit ich mich erinnerte, war die grobe Abfolge nämlich etwa folgendermaßen gewesen:
London - Watsons Hochzeit - Zugfahrt - Paris (Hotelanschlag) - Deutschland (Waffenfabrik) - Schweiz - London
In der Balkonszene in der bergigen Schweiz erfahren wir: Sherlock stahl Moriarty das rote Notizbüchlein nach einem erfolglosen Versuch im Pariser Hotel schließlich in der Waffenfabrik, nachdem der Doktor sich nach der Geschichte mit dem Haken über Holmes beugte, um den Adressaten eines Telegramms zu erfahren. Außerdem kommt ans Licht: eben dieses Notizbuch gab Holmes Watsons Frau, bevor er sie aus dem fahrenden Zug in einen Fluss schubste.
Aber... wie konnte er das tun, wenn er das Buch erst wesentlich später an sich bringen konnte?
Falls mir ein Denkfehler unterlaufen sollte, bin ich gerne bereit, mich eines besseren belehren zu lassen. Ich rechne fast damit, weil ich mir kaum vorstellen kann, dass ein so offensichtlicher Fehler niemandem der tausend Filmleute aufgefallen ist.
Kommentare von denjenigen, die den Film bereits sahen?
PS: Ein weiterer Fehler, wie ich bei oberflächlicher Recherche im Netz erfuhr: der Lippenstift wurde erst 1910 erfunden, obwohl der Film 1893 spielt.
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